Der
Anstieg der Düngemittelpreise seit dem Sommer sollte zu einer
Anpassung des Düngemitteleinsatzes führen. Mit den guten
Aufwuchsbedingungen für die Winterkulturen ist von einer guten
Nutzung des Nährstoffpotential im Boden auszugehen.
Bei der Planung der 1. Gabe kann es sinnvoll sein NPK-Dünger und
Schwefel einzusetzen.
Mit der 2. Gabe kann dann normal der Einsatz von N-Düngern kann durch N-Tester und N-Sensor optimiert werden.
Beim
Raps ist durch die Direktmessung mit dem N-Sensor im Bestand und
der Bestimmung des bereits aufgenommenen Stickstoff eine Einsparung von
Stickstoff sowie eine ausgleichende Verteilung möglich.
Beim
Wintergetreide erfolgt eine Bedarfsbestimmung mit dem N-Tester zur 2.
und 3. N-Gabe. Auch hier ist mit den N-Sensor eine differenzierte
Ausbringung möglich.
Beim
Grunddünger ist auf eine ausreichende Kalkversorgung zu achten.
Mit Kali und Phosphor sollten vorrangig bedürftige Kulturen wie
Raps, Mais und Kartoffeln versorgt werden.
Durch
GPS-gestützte Beprobung lassen sich die Versorgungsunterschiede
auf Teilflächen herausfinden und darstellen.
Hier ist dann durch eine
Düngeplanung eine differenzierte Düngerausbringung
möglich, d.h. die Düngung erfolgt nach dem Bedarf .
Die günstigste Zeit zur Beprobung ist nach der Ernte.
Die zu beprobenden Schläge können jetzt in der etwas
arbeitsärmeren Zeit herausgesucht werden.
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